Die österreichische Nationalparkmalerei geht im Kern auf Initiativen zurück, die sich anlässlich der heiß erkämpften Gründung des Nationalparks Donau-Auen entwickelt haben. 1984 hat eine kleine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern im Zentrum von Wien eine Werkschau präsentiert, die dezidiert die Schönheit der Donau-Auen zum Thema und die Vernissage zum Forum von Diskutanten machte.
Dem 1996 installierten Nationalpark DONAU-AUEN hat das Naturhistorische Museum Wien (NHM) im Jahr 2000 auf Einladung des damaligen Generaldirektors Univ. Prof. Dr. Bernd LÖTSCH eine erste Kunstausstellung gewidmet.
Im Jahr 2002 wurden in der „Natur- & Kunst-Galerie“ des NHM Wien Bilder aus dem Nationalpark HOHE TAUERN und in der Nationalparkgemeinde Hüttschlag Bilder aus dem Nationalpark HOHE TAUERN SALZBURG präsentiert.
Parallel zu dieser Gruppenausstellung veranstaltete das Naturhistorische Museum Wien die Retrospektive „Hannelore Nenning – Portrait und Landschaft – der Weg zur Nationalparkmalerin“ (2002).
Im Jahr 2004 folgte eine Ausstellung über den Nationalpark THAYATAL im Nationalparkhaus Hardegg, im Jahr 2005 eine Ausstellung über den Nationalpark HOHE TAUERN KÄRNTEN in der Nationalparkgemeinde Mallnitz. Anschließend, 2005/06, wurden die beiden extrem verschiedenen Nationalparklandschaften (Hohe Tauern Kärnten und Thayatal) im Wiener Naturhistorischen Museum als dreimonatige Doppel-Ausstellung kontrastierend vorgestellt (siehe oben).